Kinder und Arbeit sind miteinander verlinkt. Je länger ich Eltern begleite, die friedvoller mit ihren Kindern umgehen wollen, desto klarer wird mir das. Unsere Elternschaft ist nicht in einem Vakuum – sie ist umgeben von Strukturen, Möglichkeiten und gesellschaftlichen Konventionen. Elternschaft ist abhängig von unseren Ressourcen, und die sind ungerecht verteilt. Sie ist abhängig von unserer Gesundheit, unserem Status, unseren ökonomischen Verhältnissen und vielem mehr.

 

Und was wir daran verändern können, sollten wir verändern.

 

Auf der Reise in die friedvolle Elternschaft kommt nicht selten ein Punkt, wo Eltern neue Wege gehen. Sie wandern aus, sie trennen sich, sie nehmen das Lieblingshobby wieder auf… Oder es ist scheinbar kleiner und undramatischer: Mehr ja sagen zu uns und weniger zu unserer Erziehung.

 

Für mich selbst und viele andere Eltern ist Erwerbsarbeit ein wichtiger Rahmengeber, der entscheiden kann, wie gut wir für uns und andere da sein können. Unsere Erbersarbeit erfüllt doppelt Bedürfnisse: Durch das Tun selbst und durch das Geld, was wieder für uns und unsere Familie Bedürfnisse erfüllen kann. Erwerbsarbeit kann einen sehr, sehr engen Rahmen stecken, wenn sie nur dem Überleben dient – oder sie kann befreiend wirken für alle.

 

Ich hab heute auf diesen Blog deswegen meine Freundin und Mentorin Lena Busch eingeladen. Sie begleitet den Kompass seit Jahren und der Erfolg dieses Unternehmens ist in nicht wenigen Teilen ihr zuzuschreiben. Sie begleitet Eltern, die online selbständig sind oder sein wollen, in ihrem Programm „Mama goes and grows Business“. Sie versteht Erwerbsarbeit als Akt der Befreiung und der Möglichkeiten zur Bedürfniserfüllung, vor allem wenn sie flexibel online statt findet. Wenn das mal nicht spannend ist!

 

Legen wir los.

 

F: Moin Lena! Sag mal, wer bist du eigentlich und was machst du genau?

A: Hey, ich bin Lena Busch, Mutter von 3 selbstbetreuten Kindern und seit 20 Jahren bin ich Unternehmensberaterin und BusinessCoach – erst mit kleinen und mittleren Unternehmen und Selbständigen, dann international und mit Großkonzernen bei KPMG, dann war ich in der Unternehmensführung. Seit 2016 arbeite ich nun ausschließlich online – und vorrangig mit Eltern und Unternehmen, die von Menschen mit Kindern geführt werden. Ich unterstütze Eltern dabei, ihre Selbständigkeit auf- und auszubauen. Vor allem mit Hilfe der Online.Möglichkeiten, und beim Aufbau eines Online-business. Meine Besonderheit dabei ist es neben der Ausbildung und Erfahrung in Führung und Beratung vor allem der „Erfolg auf deine Art“: mir ist es wichtig, mit meinen Kund:innen ein Business zu kreieren, das wirklich zu ihnen passt, und ihre Stärken und das, was sie wirklich ausmacht, dabei zu nutzen – für sie und ihre Wunschkund:innen.

Ich bin selbst aus schwierigen Voraussetzungen kommend den klassischen Karriereweg gegangen als angestellte Führungskraft. Ich konnte mir vieles sehr gut und sehr frei einteilen, konnte auch als Führungskraft in Teilzeit und teilweise im HomeOffice arbeiten – mit zunehmender Kinderzahl war es dennoch nicht so, wie ich es mir wünschte und wie wir es brauchten. Ich wollte ein Leben nach meinen Vorstellungen und Regeln und ich wollte, das alles geht – meine berufliche Selbstverwirklichung, Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit – für mich und auch, um das meinen Kindern vorzuleben – ich wollte Flexibilität für die Familie und meine selbstbetreuten Kids, und ich wollte die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten und Einfluss. Ich wollte nicht wählen zwischen Zeit für die Kinder und beruflicher Erfüllung.

Ich lebe zudem selbst mit meinen Kindern friedvolle Elternschaft auf Augenhöhe, liebe und lebe selbstbestimmte Bildung und trenne nicht wirklich zwischen „Life“ und „Work“, ich bin immer die gleiche Person.

Ich bin der Ansicht, dass mehr Geld und mehr Einfluss in den Händen von Eltern und Familie die Welt besser macht und (Online-)Unternehmerschaft für Eltern ist der Weg dorthin.

F: Was ist eigentlich Online-Selbständigkeit und warum ist die so toll?

A: Online-Selbständigkeit bedeutet vorrangig erstmal, sich die Möglichkeiten, die uns „online“ bietet, zunutze zu machen. Was tun wir alle, wenn wir etwas wissen wollen, wenn wir etwas suchen, wenn wir etwas kaufen wollen? Wir googlen, wir schauen im Internet, wir suchen online nach Informationen und Produkten. Auf manches werden wir erst aufmerksam über Facebookgruppen, Instagram-Accounts oder Anzeigen. Online die eigenen Produkte und Dienstleistungen anzubieten, von überall nach überall, auch wenn ich im kleinsten Dorf wohne und es dort eben nicht die Kund:innen gibt für das, was ich gut kann und anbieten möchte, das ist ein Paradigmenwechsel zu früher.

Ein wesentlicher Punkt bei der Definition „Online-Business“ ist für mich die Ortsunabhängigkeit. Das können auch teilweise physische Produkte sein, nicht ausschließlich Online-Kurse, Mitgliederbereiche und digitale Produkte oder Online-Coachings. Aber der Fokus liegt auf der Online-Vermarktung und das es möglich ist, die Produkte bzw. das Business ortsunabhängig auszuführen.

Das Tolle ist, wir stehen immer noch einigermaßen am Anfang in diesem New Way of Work, aber die erste, anstrengende Pionierphase ist vorbei. Jetzt sind die großen Chancen da. Ich kann ortsunabhängig arbeiten, weitestgehend zeitunabhängig oder zeitlich „antizyklisch“, und für mich das Tollste: Online-Business / Online-Selbständigkeit ermöglicht es, wirklich die passenden Menschen zusammenzubringen. Sich sozusagen wirklich das ganz Eigene zu „backen“, weil das die Besonderheit ausmacht, und damit erfolgreich zu sein. Das und dabei helfen und beitragen zu können fasziniert mich immer wieder auf’s Neue, auch nach Jahren noch.

Mit Hilfe der Online-Selbständigkeit ist es möglich, sich ein Business und ein Leben nach eigenen Vorstellungen zu kreieren, einen ganz eigenen Lebensstil, Erfolg auf deine Art eben. Das ist etwas, was für unsere Eltern und Großeltern noch gar nicht möglich war, da erleben wir gerade eine besondere Zeit. Das finde ich absolut großartig.

Es ermöglicht außerdem, meinen Kindern das vorzuleben, wie ich denke, das Arbeit sein sollte. Und für sie da zu sein – unabhängig vom Alter. Aufgebaut habe ich mein Business mit minikleinen Kindern / Babies zuhause, zum Teil mit wenigen Stunden pro Woche und die auch noch „gestückelt“. Nun mit größeren Kindern genieße ich es, einfach da zu sein, wenn sie möchten oder sie mich / uns brauchen.

F: Wen begleitest du?

A: Ich arbeite vorrangig mit selbständigen Eltern und denen, die es werden wollen. Menschen, Unternehmer:innen mit Kindern, die ihr Business auf – und ausbauen oder es auf die nächste Stufe weiter voranbringen wollen – vom Start bis zum mehrfach sechsstelligen Online-Business-Gewinn oder zur Umsatzmillion.

F: Dein Programm „Mama goes and grows Business“ gibt es seit 2017. Was ist das genau?

A: Es ist ein Jahresprogramm zum Auf- und Ausbau des eigenen Online-Business, eine umfangreiche und fundierte Aus- und Weiterbildung in Online-Business und Online-Marketing und eine Art Ausbildung zur Unternehmerin. Für Menschen, die ihr Business starten oder Selbständige, die ihr Business ganz oder teilweise online bringen und weiterbringen wollen. Du lernst zu Sichtbarkeit und Reichweite, zu Online-Produkten, zu Preisen, Verkauf und Launchen, zu Marke und Website, den Online-Kanälen, Finanzen, Routinen, Selbstführung und vieles mehr. Gestartet habe ich dieses Programm, weil es nichts gab, was wirklich umfassend alles zusammen brachte – und Familienflexibles suchte man sowieso vergebens.

F: Wenn ich mich für das Programm interessiere und wissen will, ob das passt, wo melde ich mich da?

A: Schau am besten auf der Seite. Dort kannst du dich für eine unverbindliche Interessentenliste eintragen – und bekommst Informationen zum Programm, aber auch eine 5teilige e-mail-Serie zum Online-Business. Es ist außerdem möglich, ein Klarheitsgespräch mit meinem Mann Michael zu führen, ob das Programm für dich das Richtige ist (und keine Sorge, wir quatschen niemanden rein 😉 ).

F: Abschliessende Worte?

A: Your life – your business – your rules – gestalte dir und deiner Familie ein Leben und ein Business, das wirklich zu dir past – mit Erfolg auf deine Art.

 

Wow, danke Lena! Ich bin immer wieder fasziniert, wie die Ebenen der Befreiung von erzieherischen und sonstigen gesellschaftlichen Ideen zusammengehören. Wir als Eltern gehen komplett neue Wege mit unseren Kindern und das braucht ganz andere Ressourcen als bisher für uns vorgesehen. Die schlechte Nachricht: Niemand wird sie uns geben – die gute Nachricht: Wir brauchen darauf auch nicht zu warten. Wir, unsere Familien und unsere Kinder sind es wert, dass wir ändern, was zu ändern geht.

 

Nun bin ich gespannt auf deinen Kommentar: Wie ist es bei dir? Komplementiert sich in deinem Leben die Erwerbsarbeit mit deinen Kindern? Welche Bedürfnisse erfüllt sie dir?